Zubehör

Induktionsschleifen & Schleifendetektoren

Induktionsschleifen sind die klassische, bewährte Methode zur Fahrzeugerkennung an Schrankenanlagen – als Sicherheits-, Öffnungs- oder Reflexschleife.

Wir liefern passende Schleifendetektoren, vorkonfektionierte Schleifen und Platten sowie Sonderanfertigungen, und beraten Sie zur fachgerechten Verlegung.

Induktionsschleifen und Schleifendetektoren

Aktuelle Schleifendetektoren

Ein Schleifendetektor wertet die durch ein Fahrzeug verursachte Änderung der Induktivität einer im Boden verlegten Drahtschleife aus und schaltet darauf hin ein Relais – zur Auslösung des Öffnens oder zur Absicherung des Schließvorgangs.

ModellKanäleEignung
Schleifendetektor LD-231 SchleifeStandard-Betriebsarten Boost und Impuls bei Ein-/Ausfahrt; diverse Sonder-Betriebsarten (teilweise aufpreispflichtig): Impuls/Dauerkontakt, Fehlermeldung, begrenzte Haltezeit, Ansprech-/Abfallverzögerung.
Schleifendetektor LD-432 SchleifenWie LD-23, zusätzlich Richtungserkennung durch Auswertung zweier Schleifen.
Schleifendetektor VEK-M1E1 SchleifeIndustrieausführung für Tor- und Schrankenanlagen: Kunststoff-Steckgehäuse zur Hutschienenmontage, Mikrocontroller-gesteuert, galvanische Trennung zwischen Schleife und Elektronik, automatischer Abgleich beim Einschalten, unendliche Haltezeit wählbar, Status-LEDs, Einstellung per DIP-Schalter.
Schleifendetektor VEK-M2E2 SchleifenWie VEK-M1E, zusätzlich wählbares Relais-Arbeitsprinzip und Arbeitsmodus „Richtungserkennung“.

Technische Eckdaten VEK-M1E/M2E: Versorgungsspannung 230 V (50/60 Hz), Leistungsaufnahme max. 3 VA, Betriebstemperatur −20 °C bis +70 °C, Schleifeninduktivität 20–700 µH, Arbeitsfrequenz 30–130 kHz, max. Schleifenzuleitung 250 m. Vollständige Pin-Belegung und DIP-Schalter-Tabellen finden Sie im Datenblatt.

Auslaufmodelle

Die Vorgängerserien Schleifendetektor LD20/LD40 und Schleifendetektor SD20/SD40 sind Auslaufmodelle und werden schrittweise durch LD-23/LD-43 ersetzt. Bei bestehenden Anlagen unterstützen wir Sie gerne bei Ersatzteilversorgung oder Umrüstung – sprechen Sie uns an.

Induktionsschleifen und Platten

Wir fertigen Induktionsschleifen sowohl als bewegliche Kabelschleife im festen Rahmen oder auf Platten befestigt, als auch zur Verlegung direkt vor Ort. Sie dienen zur Verkehrserfassung bzw. zur Detektion von Metallgegenständen.

Schleifen aus beweglichem Kabel sind bis zu 24 m Umfang lieferbar – mit wachsender Schleifengröße sinkt allerdings die Empfindlichkeit. Die Zuleitung legen wir meist zwischen 6 und 10 m aus, Sonderlängen bis 15 m oder mehr sind auf Anfrage möglich. Für die Verlegung in Heißasphalt fertigen wir sogenannte Heißschleifen aus Spezialdraht, deren Abdeckung mit heißem, flüssigem Asphalt kurzzeitig bis 230 °C und langzeitig bis 180 °C möglich ist. Auf Platten befestigte Schleifen eignen sich zudem zur freistehenden Erfassung, z. B. von vorbeifahrenden oder rückwärts an eine Laderampe heranfahrenden Fahrzeugen.

Wichtige Hinweise zur Verlegung

Bei der Verlegung von Induktionsschleifen an Schrankenanlagen mit automatischem Schließvorgang sind einige Grundregeln zu beachten:

  • Die Schleife wird symmetrisch zum Schrankenbaum verlegt; zu beachten ist, dass der Schrankenbaum seitlich am Schrankengehäuse befestigt ist.
  • Der Abstand der Überwachungsschleife vor und hinter dem Schrankenbaum sollte mindestens 800 mm betragen (Abweichungen nach Rücksprache mit dem Werk möglich).
  • Der Abstand vom Schrankengehäuse und vom Baumende sollte ca. 300 mm betragen.
  • Beim Vergießen/Verlegen darf sich die Schleife im Betrieb nicht mehr bewegen können – geometrische Veränderungen wirken als Induktivitätsänderung und können den Detektor auf Störung setzen.
  • Bei Eisenarmierung im Boden sollte ein Mindestabstand von 100 mm eingehalten werden, da diese die Empfindlichkeit des Detektors herabsetzt.
  • In Asphalt oder Beton wird die Schleife meist aus isolierter Kupferlitze (H07V41,5 / NYAF, 1,5 mm²) in eine ca. 8 mm breite und 30–40 mm tiefe Fuge eingelegt, verklebt und mit Kunstharz oder Bitumen vergossen; die Zuleitung wird verdrillt (mind. 20× pro Meter) und sollte max. 150 m lang sein.
  • Unter Verbundpflaster wird die Schleife in einem Kunststoffrohr im Sandbett verlegt, nicht direkt ins Pflaster eingefräst – hierfür empfehlen wir vorkonfektionierte Fertigschleifen im Kunststoffkanal.

Für die vollständige, bebilderte Verlegeanleitung und weitere Details zu Windungszahl und Schleifenformen verweisen wir auf die ausführliche Dokumentation bei unserem Fachpartner Preiser Technik: Verlegeanleitung für Induktionsschleifen und Schleifenverlegung und Anschluss.

Persönliche Beratung

Fragen zur Fahrzeugerkennung an Ihrer Zufahrt?

Wir beraten Sie zur passenden Schleifen- oder Sensorlösung und zur fachgerechten Verlegung – telefonisch, per E-Mail oder direkt vor Ort im Umkreis von 150 km um Bruchköbel.

Außerhalb dieses Radius liefern wir deutschlandweit versandfertig zur Selbstmontage sowie Original-Ersatzteile für Bestandsanlagen.